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Alle Kinder kommen als Musiker auf die Welt!
gewagte These?  N e i n,
denn: Alle Kinder sind musikalisch.
Sie haben eine angeborene Fähigkeit zum Singen und zur rhythmischen Bewegung. Sie vermögen sich durch Klang und Bewegung auszudrücken. Wir wissen, dass jedes Baby seine erste Begegnung mit Musik bereits im Bauch der Mutter hatte. Im letzten Drittel der Schwangerschaft hörte es vieles mit, was "draußen" vorging, es kennt die Stimme (und die Lieblingslieder) seiner Eltern, bevor es ihre Gesichter gesehen hat.

Es hat ein sicheres Rhythmusgefühl, denn den Herzschlag der Mutter hat es über Monate hinweg verfolgt und miterlebt. Je früher wir das Kind an die Musik heranführen - so lehren Erfahrung und Forschung - um so nachhaltiger wird es gelingen, die von Natur gegebene Veranlagung zu wecken und zu entwickeln. Bei dieser natürlichen Veranlagung setzt der Musikgarten an. Musik wieder in die Familien zu holen als Quelle der Freude, als Lebenshilfe und als Bindeglied zwischen Eltern und Kindern im Umgang untereinander sind Hauptmotive bereits mit Babys und deren Eltern zu arbeiten. Die ersten Lebensjahre sind für einen Menschen außerordentlich prägend. Was das Kind in dieser Zeit mit Leib und Seele in sich aufnimmt, bildet die Grundlage für das, was es in seinem späteren Leben entfalten und gestalten, aber auch entbehren und versäumen wird.

Kinder, die Musik machen sind sozialer, kreativer und intelligenter als ihre Altersgenossen.


"Musik für Mäuse" (Eltern-Kind-Gruppen)

 

Bis zu 8 Kinder im Alter bis ca. 4 Jahren treffen sich, begleitet von einem Eltern- oder Großelternteil, wöchentlich zu einer Erlebnisstunde. Nach dem Begrüßungsritual mit Lied und Tanz folgen neue und „alte“ Sang- und Klang-Geschichten, wird dazu gebastelt, getanzt, gelauscht und gelacht. Nach Trubel folgt Ruhe, es wird singend Abschied genommen ... „Wir sehen uns bald wieder...„ ! Diese Stunde bieten wir an als Bereicherung des häuslichen Singens und Musizierens. Erwachsene und Kinder erleben in wohltuender Atmosphäre Freude am gemeinsamen rhythmisch-musikalischen Tun. Musik regt an zur persönlichen Entfaltung und zur Entwicklung der Sinne.

Durch musikalische Qualität und Vielfalt der Lied- und Hörbeispiele werden Wahrnehmung und Ausdrucksfähigkeit gefördert. Bewegungsanregungen – auch mit Materialien wie Bälle, Reifen, Tücher -, die von der Musikpädagogin auch mit entsprechenden Instrumenten begleitet werden, stellen Zusammenhänge zu musikalischem Geschehen her und lassen Eltern und Kind spielerisch miteinander zu kreativen Gestaltungen kommen. Die Spielfreude und die neugierigen Erwartungen, die Erwachsene und Kinder gemeinsam erleben, sind die ideale Basis für erste musikalische Erfahrungen mit allen Sinnen.

Es finden verschiedene Gruppen unterschiedlichen Wochentagen statt. Fragen Sie uns bitte nach den Terminen.

 

 Das Konzept

"Musikgarten" - ist ein musikpädagogisches Konzept, das Kinder ab dem Säuglingsalter und deren Eltern zum gemeinsamen Musizieren anregt. Dieses Pädagogikprogramm ist fester Bestandteil des Mainzer Musikverlages "Schott". Es wurde von der Musikpädagogin Dr. Lorna Lutz Heyge 1992 in den USA gegründet und gehört weltweit zu den führenden Programmen für die musikalische Früherziehung. Zusammen mit der Co-Autorin Frau Evemarie Müller entwickelte Frau Heyge den "Musikgarten für Babys", für den im Mai 2003 die ersten Lehrgänge in Mainz angeboten wurden und die Musikgarten-Lehrerinnen und -Lehrer persönlich von den Autorinnen geschult wurden.

Der Musikgarten ist in drei Phasen konzipiert und begleitet ihr Kind von der Geburt bis ins fünfte Lebensjahr. Zusammen mit einem Elternteil wird in kleinen Gruppen ohne vorgegebene Leistungserwartung gesungen, getanzt und musiziert, dabei erhalten die Kinder Gelegenheit, Musik, Bewegung und Sprache ganzheitlich, mit allen Sinnen, aufzunehmen. Langzeitstudien haben gezeigt, dass Musik die ganzheitliche Entwicklung der Kinder stark fördert.

Deshalb wird jede Musikgartenstunde sorgfältig geplant, um den Ablauf auf die Bedürfnisse der Babys und Kleinkinder abzustimmen. So wird jedes Kind im Begrüßungslied namentlich empfangen und durch Wiederholungen ein vertrauter Rahmen geschaffen. Jede Stunde enthält eine ausgewogene Mischung aus Bewegung, Singen und Sprechen, bewußtem Hören und einfachem Instrumentarspiel. Dabei spielen die Wiederholungen eine wichtige Rolle, denn sie verankern das Gelernte im Gedächtnis und schaffen gleichzeitig Wege für neue Kombinationen und Variationen.

Die aktive Teilnahme von Erwachsenen am musikalischen Spiel ist in allen drei Phasen des Musikgartens eine Grund- voraussetzung, denn das Kind braucht das Vorbild eines sprechenden und singenden Menschen um selbst sprechen und singen zu lernen. Der Musikgarten setzt keine Vorkenntnisse voraus. Alle Kinder können daran teilnehmen, auch wenn die Eltern von sich oder ihrem Kind behaupten, unmusikalisch zu sein. Niemand ist wirklich unmusikalisch.

Durch Musik wird die Bindung zwischen Elternteil und Kind gefördert. Kreisspiele und Tänze führen zu erstem Gemeinschaftsgefühl und Gruppenerfahrung. Das Musizieren fördert wie keine andere Tätigkeit die Intelligenz. Einfache Instrumente wie Klanghölzer, Rasseln, Trommeln, Klangstäbe und Glöckchen führen das Kind in die Welt der Klänge.
Musik ist ein wichtiger Bestandteil in unserem Leben!
Der Musikgarten geht von einem ganzheitlichen Ansatz aus. Er soll Musik wieder in die Familien tragen. Durch traditionelle Lieder und Reime werden kulturelle Traditionen an eine neue Generation weitergegeben.

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