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Die wichtigsten Inhalte unseres Saxophon Unterrichts sind:

  • die Entwicklung eines schönen und persönlichen Sounds (Tonbildung)
  • richtige Ansatz- und  die Optimierung der Atemtechnik
  • die Rhythmus-Findung als einer der wichtigsten musikalischen Grundbausteine
  • Gehörschulung durch Auswendigspiel sowie Spielen nach Gehör
  • Improvisation und Komposition für Fortgeschrittene
  • Repertoire-Erweiterung, Blattspiel und Notation
  • Spielen im Band-Kontext

Zunächst geht es darum, den Lerntyp eines jeden Schülers zu entdecken und den Unterricht so individuell wie möglich zu gestalten. Wichtig ist, die Schüler dort abzuholen wo sie gerade stehen und ihnen beim Entdecken der Musik ein wichtiger Partner zu sein. Eigene Ideen oder Stückvorschläge sind stets willkommen.

Wir bieten Ihnen auch eine kompetente Kaufberatung, sowie die Möglichkeit eines kombinierten Miet-Kauf.

 

Häufig gestellte Fragen:

Für welche Kinder bzw. Schüler ist Saxophon geeignet?
Diese Frage hören wir oft. Man muss Lust haben, diesem Instrument Töne entlocken zu wollen und allgemein Spaß an Musik zu haben. Sonst erst mal nichts.

Gibt es ein Mindest- bzw. Höchstalter um mit dem Saxophon anzufangen?
Die Schneidezähne sollten vollständig ausgebildet sein und ein Kind sollte körperlich in der Lage sein, dieses ca. 3,5kg schwere und ca. 60cm hohe Instrument motorisch bedienen zu können. Daher empfiehlt es sich i.a.R. nicht vor dem 8.-9. Lebensjahr damit anzufangen.
Ein Höchstalter gibt es hingegen nicht.

Gibt es ein Kinder-Saxophon?
Nein. Meistens ist fälschlicherweise damit das gebogene Sopran-Saxophon gemeint. Für Kinder empfiehlt es sich, mit dem Alto-Saxophon zu beginnen. Das Sopran ist aus verschiedenen Gründen nicht als Anfänger-Instrument geeignet.

Alto-, Tenor-, Sopran- oder Bariton-Saxophon?
Für Saxophonisten älter als 14-16 Jahre ist jedes dieser Instrumente interessant. Da sie sich alle gleich greifen, muss man auch nicht umlernen. Ausschlaggebend ist hier allein, auf welchen sound man am meisten Lust hat und wieviel Geld man ausgeben will. Am verbreitetsten sind Alto und Tenor. Als Baritonist kommt man schneller in Big Bands, Bläsersätzen, Blasorchestern und Saxophonquartetten zum Einsatz, da leider nur wenige dieses Instrument spielen. Das Sopran-Saxophon wird von erfahrenen Spielern meist nur als Zusatzinstrument für bestimmte Bands gespielt.

Muss man Klarinette oder Blockflöte lernen bevor man mit dem Saxophon beginnt?
Nein! Dies ist eine der vielen Legenden, die im Bereich Holzblasinstrumente herumgeistern. Um Italienisch zu lernen muss man ja schließlich auch nicht vorher Latein studieren. Diese drei Instrumente gehören zwar alle der Familie der Holzblasinstrumente zu, sind aber grundverschieden und haben alle ihre unterschiedlichen Eigenheiten.  Wichtig ist auch hier: man muss Lust auf das Instrument und seinen sound haben und sich darauf einlassen können.

Muss ich mir ein eigenes Instrument zulegen?
ein eigenes Instrument ist etwas sehr persönliches, auf dem zu Üben meist auch einfach mehr Spaß macht, aber wir vermieten auch Instrumente. Die Kosten hierfür betragen für ein Alto 17,-€/Monat und für ein Tenor 20,-€/Monat.

Ist es schwierig, ein guter Saxophonist zu werden?
Wie heißt es so schön: 5% ist Talent, der Rest ist Arbeit. Regelmäßig spielen und üben, viel Musik hören, sich mit Gleichgesinnten austauschen und an musikalischen Erfolgserlebnissen erfreuen führt dauerhaft zum Erfolg.

Was kostet ein Saxophon und wo bekomme ich eins her?
Ab 200,-€ ist man dabei. Hält aber nicht lange und ist nach kurzer Zeit reif für die Tonne. Interessant wird es ab 800-1000 € im Hinblick auf Qualität und Ausstattung. Interessante Angebote hat eigentlich jeder Bläser-Laden, insbesondere auch was Mietkauf angeht. Gerne sind wir bei der Suche und Beratung behilflich.

Was für Kosten fallen noch an?
leider liefern die wenigsten Saxophon-Hersteller einen brauchbaren Halsgurt mit, da diese oft extrem unbequem, schlecht zu verstellen und aus orthopädischer Sicht besonders für Kinder und jüngere Spieler äußerst bedenklich sind. Selbst der Gurt eines 5000-€-Saxophons kann i.d.R. unbenutzt in den Müll. Empfehlenswert ist entweder der Cebulla-Sax-Strap oder ein Schultergurt (Kosten jew. ca. 30 €). Des weiteren fallen bei uns Saxophonisten regelmäßig (Bambus- bzw. Rohr-) Blätter an. Hier empfiehlt es sich, einige auf Vorrat zu kaufen und nicht zu sparen. Kosten ca. 2-3 € pro Stück.

Gibt es regelmäßigen wöchentlichen Unterricht auch für Erwachsene?
Selbstverständlich. Für Anfänger empfehlen wir dies sogar ausdrücklich. Sonst kommt das Ganze nicht so richtig in die Gänge.

Ich spiele schon seit Jahren, möchte aber noch Improvisieren lernen. Geht das?
Klar! Die Voraussetzung dafür ist zunächst NICHT die, dass man Skalen und Akkorde lernt, sondern eine unbändige Lust hat, auf dem Instrument eine eigene Geschichte zu erzählen. Improvisiert wird im täglichen Leben am laufenden Band, warum also sollte das nicht auch auf dem Instrument problemlos gehen? Einige Erwachsene tun sich allerdings schwer damit, weil sie viel zu selbstkritisch und nicht etwa, weil sie nicht fähig dazu sind. Man muss das Kind in sich wieder zum Leben erwecken. Schaut einfach Kindern beim Spielen zu und ihr wisst, wie's geht :-)

Was muss ich beim Üben beachten?
Zunächst mal ist wichtig, dass man das Instrument regelmäßig spielt, am besten täglich. Sonst bleibt es ein Fremdkörper am Hals und es wird sich kaum eine richtige Lust darauf einstellen. Denke nicht, dass du üben MUSST, sondern freue dich darauf, deinem Instrument schöne Klänge zu entlocken. Dann kannst du auch bald tolle Stücke spielen und früh genug in einer Band spielen. Das Saxophonspiel ist nicht lästige Pflicht wie Hausi machen, sondern ein viel besseres Hobby als Playstation oder die Glotze!

Klassik oder Jazz/Pop?
grundsätzlich gibt es kaum eine Musikrichtung, die man mit dem Saxophon nicht spielen kann, so natürlich auch klassische Musik. Das Saxophon fing allerdings erst an, sich ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts zu verbreiten und dies fast ausnahmslos im amerikanischen Jazz. Das Saxophon gilt im Allgemeinen als DAS Jazz- Instrument schlechthin. Deshalb gibt es hier die meiste Literatur und die meisten Vorbilder und es ist somit am einfachsten, sich zu orientieren.

 

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